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Edelsteine Lexikon Rosenquarz


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Chemische Formel: SiO2 (Oxid)
Chemische Zusammensetzung: Silicium, Sauerstoff
Farbe: hellrosa-rosarot
Härte: 7
Dichte: 2,65
Kristallsystem: trigonal
Spaltbarkeit: unvollkommen
Glanz: Glasglanz, Fettglanz
Transparenz: durchsichtig, durchscheinend, milchig getrübt
Strichfarbe: weiß
Bruch: muschelig, splittrig
Ähnliche Mineralien: Morganit
Besonderheiten: manchmal Katzenaugeneffekt, manchmal Asterismus (auffallendes Licht wird sternförmig reflektiert)





Namensgebung und Geschichte:

Der Rosenquarz ist nach seiner Farbe benannt.

Seit etwa 1800 hat er diesen Namen und wird schon seit langem als Edelstein bearbeitet.

Die Römer benutzen den Rosenquarz für die Herstellung von Siegeln.

Allgemein:

Nach den Feldspäten ist Quarz das häufigste Mineral der Erdkruste, das als Gemengteil in faßt allen Gesteinstypen vorkommt.

Rosenquarz kommt meist als Bestandteil von Pegmatiten (grobkörniges Gestein, das hauptsächlich aus Kalifeldspat und Quarz besteht) vor.

Gewöhnlich findet man nur derbe Massen. In Madagaskar fand man aber einige der schönsten Kristalle.

Erwärmt man Rosenquarz (575°C), verschwindet die Farbe. Ebenso werden stärker getönte Stücke am Tageslicht mit der Zeit heller.

Rosenquarz ist neben Amethyst und Chrysopras in der Wandfertäfelung der berühmten Wenzelskapelle im Vaitsdom auf dem Prager Hradschin reichlich vertreten.

Fundorte:

Deutschland, Schweiz, Finnland, Brasilien (Minas Gerais), Madagaskar, Sri Lanka, USA (South Dakota, Colorado)

Umgang/Pflege:

Der Stein darf nicht der Wärme oder dem Sonnenlicht ausgesetzt werden.Reinigung ohne Probleme.

Verwendung:

Aus Rosenquarz werden zahlreiche dekorative Gegenstände und Gravuren angeboten.

(z.B.Teelichthalter, Vasen, Schalen, Trommelsteine)

Im Schmuckbereich wird er oft im Cabochonschliff verschliffen.

Natürlich gibt es ihn auch als Rohware.



Zuletzt aktualisiert am: Sonntag, 17. Oktober 2004