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Edelsteinelexikon Labradorit


Edelsteinelexikon empfehlenswert und informativ




Chemische Formel: Na[AlSi3O8]-Ca[Al2Si2O8] (Silikat)
Chemische Zusammensetzung: Natrium, Calcium, Silicium, Sauerstoff
Farbe: grauweiß, farblos, bläulich, grünlich (rötlich ist der Spektrolith = Varietät des Labradorit)
Härte: 6-6,5
Dichte: 2,57-2,77
Kristallsystem: triklin
Spaltbarkeit: vollkommen
Glanz: Glasglanz, Perlmuttglanz
Transparenz: durchscheinend, durchsichtig, undurchsichtig
Strichfarbe: weiß
Bruch: muschelig, uneben
Ähnliche Mineralien: Bronzit, Orthoklas
Besonderheiten: Labradorisieren = metallisch, glänzendes Farbenspiel, häufig mit blauen und grünen Effekten





Namensgebung und Geschichte:

Benannt wurde der Labradorit nach dem Fundort Labrador/Kanada.

Allgemein:

Labradorit ist ein Feldspat und kommt in kieselsäurereichen magmatischen und metamorphen Gesteinen, auf Klüften und Gängen vor.

Viele Edelsteine, so auch der Labradorit zeigen streifenartige Leuchtfiguren oder flächenhaftes Schillern.

Es ist ein Irrtum, zu denken, das dies von der Eigenfarbe oder der chemischen Zusammensetzung des Steins abhängt. Sie beruhen viel mehr auf Reflektions-und Beugungserscheinungen des Lichts.

Um die Eigenfarbe zu betonen bedient man sich heute hin und wieder der Methode, den Stein mit dunkler Farbe zu unterlegen.

Fundorte:

Kanada, USA, Mexiko, Australien, Finnland

Umgang/Pflege:

Gegenüber heftigen Temperaturschwankungen ist der Labradorit empfindlich- kann zu Rissen führen.

Er darf nie mit Säuren in Berührung kommen und ist vor machanischer Beschädigung zu schützen.

Reinigung in Seifenwasser.

Verwendung:

Labradorit wird als Dekorstein und als Schmuckstein (Facettenschliff, Cabochon) verwendet.



Zuletzt aktualisiert am: Sonntag, 17. Oktober 2004