Namensgebung und Geschichte:
Benannt wurde der Labradorit nach dem Fundort Labrador/Kanada.
Allgemein:
Labradorit ist ein Feldspat und kommt in kieselsäurereichen magmatischen und metamorphen Gesteinen, auf Klüften und Gängen vor.
Viele Edelsteine, so auch der Labradorit zeigen streifenartige Leuchtfiguren oder flächenhaftes Schillern.
Es ist ein Irrtum, zu denken, das dies von der Eigenfarbe oder der chemischen Zusammensetzung des Steins abhängt. Sie beruhen viel mehr auf Reflektions-und Beugungserscheinungen des Lichts.
Um die Eigenfarbe zu betonen bedient man sich heute hin und wieder der Methode, den Stein mit dunkler Farbe zu unterlegen.
Fundorte:
Kanada, USA, Mexiko, Australien, Finnland
Umgang/Pflege:
Gegenüber heftigen Temperaturschwankungen ist der Labradorit empfindlich- kann zu Rissen führen.
Er darf nie mit Säuren in Berührung kommen und ist vor machanischer Beschädigung zu schützen.
Reinigung in Seifenwasser.
Verwendung:
Labradorit wird als Dekorstein und als Schmuckstein (Facettenschliff, Cabochon) verwendet.