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Eudialyt - Information und Shopping


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Chemische Formel: Na3(Ca,Fe)3Zr[(OH, Cl) / Si3O9)2] + Ce, K, La, Mn, Nb, Y (Silikat)
Chemische Zusammensetzung: Natrium, Calcium, Eisen, Zirconium, Sauerstoff, Wasserstoff, Chlor, Silicium + Cerium, Kalium, Lanthan, Mangan, Niobium, Yttrium
Farbe: rot, rosa, braun, gelb, violett
Härte: 5-5,5
Dichte: 2,84-3,1
Kristallsystem: trigonal
Spaltbarkeit: keine bis unvollkommen
Glanz: Glasglanz oder matt
Transparenz: durchscheinend
Strichfarbe: weiß
Bruch: muschelig, uneben
Ähnliche Mineralien: keine
Besonderheiten: keine





Namensgebung und Geschichte:

Der Eudialyt wurde 1819 vom Göttinger Chemieprofessor Friedrich Stromeyer nach seiner Eigenschaft, sich schnell in Säuren aufzulösen benannt. griech. „eu“ = gut und „ dialytos = zersetzbar.

Die Saami (Uhreinwohner Lapplands) glaubten, das der Eudialyt aus dem Blut ihres Volkes stammt, das in vorgeschichtlicher Zeit auf der Halbinsel Kola gegen einen Riesen kämpfte.

In Lappland wird der Eudialyt noch heute „Blut der Saami“ genannt.

Allgemein:

Eudialyt entsteht primär-liqidmagmatisch und kommt in Plutoniten wie Syenit und Alkalipegmatiten vor.
Nur selten kommt er in alkalischen Vulkaniten vor.
Eudialyt bildet meistens derbe, körnige Aggregate oder gangförmige Massen aus.
Manchmal findet man jedoch auch eingewachsene Kristalle.

Fundorte des Eudialyt:

Schweden, Norwegen, Grönland, Brasilien, Kanada, Rußland

Umgang und Pflege:

Der Stein wird unter fließendem Wasser zu reinigen.

Verwendung:

Eudialyt wird z.B. als Rohstein, Handschmeichelstein, Trommelstein, Gravur oder Schmuck-Anhänger angeboten.



Eudialyt - Information und Shopping

Zuletzt aktualisiert am: Montag, 3. Januar 2005