Lihas Steinelädchen


Home

Online-Shop


Astrologie

Übersicht

Geschichte

Planeten

Häuser

Tierkreiszeichen

Impressum von Lihas Steinelädchen


Farbsteine, Mineralien, Schmuck, uvm.

Steine Lädchen: 
Edelsteine Farbsteine Schmucksteine Mineralien
Geschenke Powerarmbänder Schmuck Steinschmuck Rohsteine
Kristalle Donuts Kugeln Ketten Armbänder Steintiere Obelisken Pyramiden u.v.a.m




Astrologie
Geschichte



..



Ein kleiner Streifzug durch die Geschichte der Astrologie



– sehr unvollständig aber mit einigen Schwerpunkten –

  • Der Begriff Astrologie stammt aus dem griechischen Wortschatz: astron = Stern, logos = Geist, also die Lehre von dem in den Sternen wirkenden geistigen Sinn und ist eng verwandt mit dem Begriff Astronomie (griechisch nomos = der Lehre von den in den Sternen wirkenden Natur-Gesetzen). Die Lexika unserer Zeit bezeichnen jedoch strikt getrennt die Astrologie als Stern-Deutung und die Astronomie als wissenschaftliche Stern-Kunde.

  • Die Trennung dieser beiden Gebiete im öffentlichen Bewusstsein entwickelte sich allerdings erst in den letzten Jahrhunderten. Bis ins hohe Mittelalter galten Astrologie und Astronomie als Teile einer einheitlichen Wissenschaft, die sich gegenseitig bedingten; die Astrologie hatte einen durchaus großen gesellschaftlichen Stellenwert, der ihr auch erhebliche Einflüsse in der Politik, Wissenschaft und sogar der Religion gewährte (selbst die Päpste des 15. bis 17. Jahrhunderts ließen sich noch im Wesentlichen von der Astrologie leiten).

  • Astrologie wurde auch als königliche Wissenschaft bezeichnet, da für ihre Anwendung erheblich überdurchschnittliche Kenntnisse auf den Gebieten Astronomie, Mathematik, Physik, Geschichte, Politik, Psychologie, Biologie, Medizin und vielen anderen Bereichen unabdingbare Voraussetzungen waren. Es ist daher kaum verwunderlich, dass fast alle großen Wissenschaftler der Vergangenheit (bis ins 18. Jahrhundert) zugleich auch durchweg fähige Astrologen waren.

  • Ein absoluter Ursprung dieser Wissenschaft kann nicht konkret zugeordnet werden. Man darf annehmen, dass sich bereits die ersten Menschen auch mit der Beobachtung der Sterne und der Wirkung der jeweiligen Gestirn-Stände auf Erde, Natur und Mensch befasst haben. Es wurde festgestellt, dass die Sumerer in ihrer Blütezeit (ca. 4000 Jahren v.C.) zur Intensivierung der Forschungen sogar je eine Universität für Astronomie und eine für Astrologie betrieben, die dann ihre Erkenntnisse austauschten und ergänzten. In den sumerischen Überlieferungen und Mythologien finden wir genaue Aufzeichnungen unseres Sonnensystems bis hin zu Pluto. Sie kannten auch den zerstörten Planeten ('Phaeton') zwischen Mars und Jupiter, an dessen Stelle sich nunmehr der Asteroiden-Gürtel (Gesteinsreste des Planeten) befindet.

  • Die Sumerer interpretierten die Planeten als Götter, die Macht und Einfluss auf die Erde und die Menschen nahmen. Die Planeten (einschließlich Sonne, Mond und Erde) wurden zu 12 Mitgliedern der Götter-Familie unseres Sonnensystems.

  • Die zunächst unverständlichen astronomischen Tafeln der Sumerer ließen sich erst mit unseren heutigen modernen Methoden damit erklären, dass sich am Höhepunkt ihres Wirkens die Sommer-Sonnenwende im Sternbild Löwe und die Frühlings-Tag-und-Nacht-Gleiche im Sternbild Stier befanden. Aus den Aufzeichnungen geht außerdem hervor, dass sie sogar die Präzession und deren vollständigen Umlauf von 25920 Jahren (12 x 2160) berücksichtigten. Ausgangspunkt ihrer Berechnungen waren Tafeln aus der Zeit um 11000 v.C., auf denen sich die Frühlings-Tag-und-Nacht-Gleiche (Frühlingspunkt) im Sternbild Löwe befand.

  • Während die Sumerer lediglich die allgemeinen astrologischen Auswirkungen der astronomischen Gegebenheiten erforschten und kommentierten, begannen die Babylonier damit, aus der Astrologie eine individuelle Charakterkunde zu entwickeln. Das erste ursprüngliche Horoskop fand man in Mesopotamien. Es stammt aus der Zeit um 490 v.C.

  • Kurz danach begann unter den Hellenen (die 'alten Griechen') das 2. Zeitalter der Astrologie. Sie verwendeten für ihr Astrologie-System Fragmente der alten sumerischen und babylonisch-assyrischen Überlieferungen und kombinierten sie mit ihrem eigenen (zweidimensionalen) Verständnis unseres Sonnensystems. Auf diesem Umstand beruhen wohl auch einige wesentliche Irrtümer:

  • Unter anderem erkannten sie zwar, dass dem Beginn des Tierkreises (den sie fälschlich mit dem Frühlingspunkt gleichsetzten) die Sonne zuzuordnen ist; auf Grund der alten sumerischen Tafeln gingen sie jedoch davon aus, dass sich der Frühlingspunkt (noch immer) im Sternbild Löwe befinde. Daher bezeichneten sie die Sonne als 'Herrscher' des Tierkreis-Zeichens Löwe.

  • Andererseits waren sie nicht in der Lage, die überlieferten 'unsichtbaren' Planeten (Uranus, Neptun, Pluto und der nicht mehr existierende Phaeton) sowie den Mondknoten, in ihr System zu integrieren, sodass diese einfach 'wegrationalisiert' und der Rest gleichmäßig den übrigen Tierkreis-Zeichen als 'Herrscher' zugeteilt wurden.

  • Die Ursachen, die zu diesem (aus heutiger Sicht 'verschobenen') Weltbild führten, sind vielschichtig:

  • wesentlich ist wohl der Umstand, dass sie geozentrisch dachten (astrologisch korrekt), obwohl die von ihnen verwendeten astronomischen Daten der Sumerer auf heliozentrischer Sicht beruhten

  • obwohl die 'alten Griechen' viele großartige Denker aber nur wenige gute Naturwissenschaftler hervorbrachten, wurde von den Astrologen die astronomische Meinung anerkannt, dass Planeten, die nicht (mit bloßem Auge) zu sehen sind, ins Reich der mystischen Fantasie gehören und daher astrologisch nicht berücksichtigt werden könnten

  • im Jahr 432 v. C. erfolgte durch Metos eine Kalender-Reform, die den Jahresanfang auf einen Zeitpunkt zwischen Ende Juni und Ende Juli legte
    auch die philosophischen Ideen der griechischen Denker spielten eine Rolle
    (sie beinhalteten u.a. den Versuch, die Vorgänge am Himmel in Beziehung
    zur Ordnung des ganzen Universums zu sehen).

  • Dennoch bestimmte diese Entwicklung den 'westlichen' Weg der Astrologie, der daher auch heute noch als hellenistische Astrologie bezeichnet wird.
    Die 'technische' Basis der Astrologie ist seither unverändert geblieben, auch wenn u.a. verschiedene Häuser-Systeme hinzu kamen. Die neueren Erkenntnisse der Astronomie, Physik, Archäologie (Ausgrabung und Entzifferung alter sumerischer Texte) und anderer Wissenschaften, die in den letzten Jahrhunderten mit modernen Mitteln ein erheblich verändertes Bewusstsein der kosmischen Vorgänge ermöglichten, erwiesen jedoch, dass diese Grundlagen auf teilweise falschen Voraussetzungen beruhen. Allerdings ist trotz besserem Wissen bisher nicht bekannt, dass irgendjemand die Grundzüge der hellenistischen Astrologie 'offiziell' in Frage gestellt oder gar überarbeitet hätte.

  • Allerdings: Das Institut AAZ arbeitet bereits seit 1995 mit veränderten und erweiterten Astrologie-Methoden, die intensiven Forschungen zu der oben geschilderten Problematik zu verdanken sind. Veröffentlichungen bzw. Bücher hierzu werden jedoch erst im Laufe der nächsten Jahre erscheinen.


Astrologie Bilder/Texte © by  AAZ   B. Kranz + H. J. Bosse  Ludwigshafen   
Edelstein Bilder/Texte © by H. Zehfuß

Zuletzt aktualisiert am: Sonntag, 4. Juli 2004